Ortsverband Hürtgenwald

Die Geschichte des THW

Die Entwicklung des Technischen Hilfswerk von 1950 bis 1999

Im Jahre 1919 entstand die Technische Nothilfe (TN), die das Ziel hatte, die öffentlichen Versorgungseinrichtungen wie Strom, Wasser oder Gas in Krisensituationen aufrechtzuerhalten und die Versorgung zu gewährleisten. Die TN bestand bis nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde 1950 aufgelöst. Der Gründer und langjährige Leiter der TN, Otto Lummitzsch, erhielt im August 1950, vom Bundesminister des Inneren den Auftrag, eine Organisation, mit Freiwilligen für die Technische Hilfe im Katastrophenschutz aufzubauen. Auf dieser Grundlage entstand das Technische Hilfswerk. In der noch jungen Republik entstanden überall Helfer-Gruppen des THW.

Neben dem THW bildete man im März 1951 die Luftschutz-Arbeitsgemeinschaft im Bund. Diese Organisation wurde unabhängig vom THW ins Leben gerufen. Noch im selben Jahr gründete man den Allgemeinen Luftschutzverband. Die Westalliierten stimmten im Juli der Durchführung ziviler Luftschutzmaßnahmen zu. Das Bundeskabinett übertrug im November dem Bundesminister des Innern die Federführung für den Wiederaufbau des Luftschutzes. Der Allg. Luftschutzverband wurde umbenannt in Bundesluftschutzverband (BLSV).
Im Frühjahr 1952 verfügte das THW bereits über mehr als 300 Ortsverbände. Je ein Landesverband wurde in den einzelnen Bundesländern eingerichtet. Den ersten Auslandeinsatz führte das THW im Februar des folgenden Jahres, anlässlich der Sturmflutkatastrophe in den Niederlanden durch. Aus mehreren Landesverbänden waren THW-Helfer an dieser Hilfsaktion beteiligt. Auf Grund eines Errichtungserlasses des Bundesministeriums des Innern, erhielt das THW am 25 August 1953, den Status einer Bundesanstalt.

Am 11. Dezember 1953, beschloss das Bundeskabinett die Einrichtung einer Bundesanstalt für zivilen Luftschutz (BzL). Kontinuierlich wuchs die Zahl der Freiwilligen Helfer, die dem THW als aktive Helfer beitraten, weiter. Im Jahre 1956, nach einer Änderung des Grundgesetzes, wurde die Bundesregierung ermächtigt, die Bundeswehr aufzubauen, und den Schutz der Zivilbevölkerung neu zu Regeln, womit nun formal auch die letzten Vorraussetzungen für den endgültigen Aufbau eines geordneten Zivilschutz in der BRD geschaffen waren. In Bad Godesberg wurde 1957 die Bundesdienststelle für zivilen Bevölkerungsschutz errichtet. In dieser Bundesdienststelle wurden die Bundesanstalt für zivilen Bevölkerungsschutz (BzL), das THW, und der zu diesem Zeitpunkt noch im Aufbau befindliche Warndienst, organisatorisch zusammengefasst. Auf dem Ersten Gesetz über Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vom 09. Oktober 1957, basieren die Grundlagen des heutigen Katastrophenschutzes, das zur Gründung einer weiteren Hilfsorganisation, des Luftschutzhilfsdienstes (LSHD) führte. Der Luftschutzhilfsdienst gliederte sich in die Fachdienste:

  • LS-Brandschutzdienst (LS-F)
  • LS-Bergungsdienst (LS-B)
  • LS-Sanitätsdienst (LS-SAN)
  • LS-Veterinärdienst (LS-VET)
  • LS-ABC-Dienst (LS-ABC)
  • LS-Betreuungsdienst (LS-BETR)
  • LS-Lenkungs-und Sozialdienst (LS-L)
  • LS-Fernmeldedienst (LS-FM)
Mit einer klar definierten Aufgabenzuweisung. Bundesweit sollte die Gesamtzahl der Helferinnen und Helfer 260.000 betragen, wobei für die überörtlichen Verbände 30.000 Helferinnen und Helfer vorgesehen waren. Von den Gemeinden sollte der 230.000 Helfer starke örtliche LSHD, und von den Ländern der 30.000 Helfer zählende überörtliche LSHD aufgestellt werden. Es kam zur Bildung des Bundesamtes für zivilen Bevölkerungsschutz (BzB), der die im Jahr zuvor ins Leben gerufene Bundesdienststelle für zivilen Luftschutz ablöste. Grund hierfür war die bessere Koordinierung der Gesamtaktivitäten des Bunde auf dem Sektor des zivilen Bevölkerungsschutzes. Viele THW-Verantwortlichen und -Helfer hatten die Befürchtung, dass es zur Auflösung ihrer Organisation kommen könnte, da es aus Sicht der Bundesregierung einige triftige Gründe gab, konnten die Befürchtungen der Helfer ausgeräumt werden, und das THW als Bundesanstalt mit mehr als 50.000 Helfer blieb bestehen.
Wertvolle Hilfe leisteten bei der Aufstellung des LSHD, die bestehenden Hilfsorganisationen:
  • Freiwillige Feuerwehren (LS-Brandschutz)
  • Technisches Hilfswerk (LS-Bergungsdienst)
  • ASB, DRK, JUH, MHD (LS-Sanitätsdienst)
  • Bundesluftschutzverband (stationäre Messstellen des LS-ABC-Dienst)
Diese Organisationen hatten nicht nur veranlasst, dass ihre Helfer sich dem LSHD zur Verfügung stellten, sie bildeten die Helfer auch für den LSHD und seinen Aufgaben in ihrem Fachgebiet aus. Jeder der im LSHD mitarbeitete, war selbstverständlich auch weiterhin Mitglied seiner Organisation, aus dem der Helfer zum LSHD gekommen war. Am Aufbau der übrigen Fachdienste, wirkten zahlreiche andere Organisationen mit, die sich nicht auf die aufgeführten Hilfsorganisationen stützen konnten. Der LS-Betreuungsdienst und auch andere Fachdienste erhielten ihre Helfer aus den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Neben dem Roten Kreuz rechnen unter anderem auch die Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasverband, Innere Mission und der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband, mit zahlreichen Unterverbänden zu den Organisationen, die bei der Aufstellung des LS-Betreuungsdienstes wertvolle Hilfe leisteten.

Besonders Frauen und jungen Mädchen wurde Gelegenheit zur Mitarbeit im LS-Betreuungsdienst oder auch in anderen Fachdiensten geboten. Im LSHD war die Mitarbeit freiwillig, unter besonderen Umständen sollte eine Notdienstverpflichtung eingeführt werden, um den großen Kräftebedarf abzudecken. Das THW wurde praktisch dort, wo es mit einem Ortsverband (OV) vertreten war, mit den Aufgaben des Bergungsdienstes im LSHD beauftragt. Viele THW-Helfer waren somit auch LSHD- Angehörige.
Nicht alle Mitglieder der etablierten Hilfsorganisationen waren bereit sich dem LSHD zu unterstellen, da man in ihm eine paramilitärische Organisation sah, die sie prinzipiell ablehnten, oder allzu schlimme Erinnerungen, aus den Kriegsjahren mit dem Begriff "Luftschutz" verband. Andere sahen einfach die Notwendigkeit einer LSHD Dachorganisation nicht ein oder sie hatten die Befürchtung, dass Ausbildung und Hinwendung in ihrer Organisation zu sehr auf einen eventuellen Verteidigungsfall ausgerichtet sein könnte. Für die meisten Helfer war die Mitarbeit im LSHD jedoch selbstverständlich, da sich hier auch Vorteile ergaben. Den verschiedenen Organisationen stellte der LSHD die oft fehlenden Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung.
Gerade diejenigen THW-Ortsverbände die nicht über organisationseigene Kraftfahrzeuge verfügten, waren besonders empfänglich für das Werben des LSHD. Im Falle des Beitritts zum LSHD, wurden Material und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Es bestand schließlich ein enormer Nachholbedarf und dies sogar im Bezug auf Schutzkleidung und persönlicher Ausrüstung der Helfer. Noch während des Aufbaus des LSHD, war auch die Schaffung eines hauptamtlichen Zivilschutzkorps (ZSK) angestrebt gewesen. Dieses hauptamtliche Zivilschutzkorps scheiterte jedoch, da der Bundestag nicht bereit war die hierfür erforderlichen Mittel zu bewilligen.
Dieser Umstand und einige Schwächen im LSHD-System waren für das Bundesministerium des Innern Anlass zur Neukonzeption des Zivil- und Katastrophenschutz. Hieraus entstand dann das "Gesetz über die Erweiterung des Katastrophenschutz", das vom Bundestag im Juni 1968 verabschiedet wurde und den Übergang des LSHD in den neuen Katastrophenschutz zur folge hatte.

Die ersten Fahrzeuge des Technischen Hilfswerk

Nachdem 1950 das THW gegründet war, galt es die Einsatzbereitschaft der Einheiten möglichst bald herzustellen. Auf vollen Touren lief zu diesem Zeitpunkt die Mitgliederwerbung, aus den Helfergruppen entstanden überall reguläre Ortsverbände, zügig wurde eine bundesweite Infrastruktur aufgezogen. Um qualifizierte Hilfeleistungen in Notsituationen durchzuführen, genügte es nicht eine ausgebildete und motivierte Truppe vorzuhalten. Auch eine ausreichende und dem Einsatzzweck entsprechende Ausstattung an technischem Gerät war unerlässlich, die Einheiten sollten darüber hinaus mobil und motorisiert sein. In der geschäftsführenden THW-Hauptstelle erarbeitete ein kleiner Mitarbeiterstab daher ein Konzept für die Ausstattung der THW-Einheiten mit Gerätschaften und Fahrzeugen. Aus zwei verschiedenen Gründen verzichtete man auf die Entwicklung von Spezialfahrzeugen: Zum einem waren die Mittel für die Beschaffung sehr knapp bemessen, zum anderen sollten den Einsatzkräften schnellst möglich die Fahrzeuge und die Ausrüstung zur Verfügung stehen. Um dieses Problem zu lösen, griff man bei der Erstausstattung der Helfer auf die in der Privatwirtschaft und bei Behörden bewährten handelsüblichen Liefer- und Lastwagen zurück, um die Fahrzeuge mit möglichst geringem Aufwand den Bedürfnissen des THW anzupassen. Diese Kraftfahrzeuge bildeten die "ersten" motorisierten Bereitschaftszüge (mot.BZ), mit denen die technische Ausrüstung samt Helfer im Falle eines Falles schnell zum Einsatzort gelangen konnte. Als erste Bereitschaftsfahrzeuge für das THW wurden drei Fabrikate, Tempo, Opel und Ford ausgewählt.
Aus diesen wurden drei verschiedene motorisierte Bereitschaftszüge gebildet:

  • Tempo - Zug
  • Opel - Zug
  • Ford -Zug
Die mitgeführten Geräte und Werkzeuge waren auf allen drei Zügen gleich. Zur Behebung von Schäden an Strom, Gas / Wasser und an Abwasserleitungen und entsprechenden Verteileranlagen bildete das THW in der Anfangszeit spezielle "Netz- und Werkgruppen", die auch als Besondere Technische Dienste bezeichnet wurden. Aus diesen Gruppen entstand der Instandsetzungsdienst ( I-Dienst), der bis zum Neukonzept des THW diese Bezeichnung beibehielt.
Gewaltige Unterschiede gab es, bundesweit gesehen, in der Ausstattung mit Kraftfahrzeugen und Material der einzelnen Ortsverbände. Den THW-Helfern stand vielerorts als Fahrzeug nur eine Schubkarre zur Verfügung. Diese Ortsverbände beschafften dann selbst gebrauchte Kraftfahrzeuge, die dann umlackiert und mit dem THW-Emblem versehen wurden. Das wichtigste Fahrzeug war der VW-Kombi, der in den meisten Ortsverbänden als Mehrzweckfahrzeug (Mannschaftswagen und Gerätetransporter) gute Dienste leistete.
Anfang der 50er Jahre wurden die ersten Gerätekraftwagen (GKW) auf Magirus A 3500 aufgebaut die einen Deutz Dieselmotor mit 85PS besaßen. Ab 1955 wurde der Gerätekraftwagen auf einem Borgward B 4500A Fahrgestell aufgebaut, der Koffer wurde nahezu unverändert vom Magirus A 3500 übernommen. Nachdem die Borgwardgruppe in Konkurs ging und diese die Produktion eingestellt hatte, lieferte Magirus Deutz den Magirus Mercur 120D10 ab 1960 der ab 1964 als Mercur 120 A-L bezeichnet wurde, an den Bund, der die Fahrgestelle beim Aufbau-Hersteller Voll in Würzburg mit einem Kofferaufbau bestücken ließ.
Die ersten Mannschaftskraftwagen (MKW) wurden auf dem Borgward 2500A beschafft, der Aufbau war analog zu dem des GKW gebaut. Nachdem die Borgward-Gruppe in Konkurs gegangen war wurden weiter Mannschaftswagen durch die Firma Büssing unter dem Namen Borgward in Lizenz gebaut. Ab 1962 wurden die Mannschaftskraftwagen dann auf Hanomag A-L 28 (Rundhauber) sowie ab 1964 auf dem Hanomag A-L 28 Eckhauber aufgebaut diese Fahrzeuge wurden dann 1972 durch den Mannschaftskraftwagen MKW 72 auf Mercedes Benz 911 abgelöst. Die Mannschaftskraftwagen auf Hanomag A-L 28 waren noch bis Mitte der 80er Jahre im THW vorhanden. Die Gerätekraftwagen wurden Mitte der 70er Jahr durch den Mercedes Benz 1113 sowie dem Magirus Deutz 110D bzw. 170 abgelöst. Als Zugtruppkraftwagen wurden verschiedene Fahrzeuge, wie VW-Bus oder Ford Transit verwendet. Bei den Lastkraftwagen wurden Magirus / Mercedes oder auch MAN Fahrzeuge verwendet.
Heute werden nur noch Standarttypen wie der GKW 1 und GKW 2 verwendet. Bei den Fernmeldezügen war die Ausstattung recht unterschiedlich. Die Funkkraftwagen waren zum Anfang noch auf Borgward Fahrzeugen aufgebaut, die später durch Hanomag Fahrzeuge abgelöst worden sind. Mitte der 70er Jahr ging man dazu über Funkwagen auf Basis des VW-Busses zu beschaffen. Später folgten dann die Geräte und Betriebskraftwagen auf Mercedes Benz 407D (GBKW) und der Ford Transit als Funkkraftwagen.

 

Das THW-Neukonzept

Im Jahre 1994 wurde die Struktur des Technischen Hilfswerk aufgrund der neuen sicherheitspolitischen Situation in der Bundesrepublik Deutschland neu geregelt. Hieraus entstand dann das Neukonzept für das THW, welches vom damaligen Bundesinnenminister Manfred Kanther veranlasst wurde. Dieses Neukonzept war unbedingt erforderlich gewesen, wegen der ebenfalls veränderten Anforderungen des THW bei größeren oder langwierigen Katastrophen oder Schadenslagen.
Die bisherige Struktur der Ortsverbände und der Einheiten, sowie die Kraftfahrzeug und Materialausstattung entsprach nicht mehr den Anforderungen. Dies mag vielleicht ein Grund gewesen sein, der andere nicht in Erscheinung getretene Grund liegt sehr wahrscheinlich darin, dass der Bund sich aus einigen Bereichen des Katastrophenschutzes ausklinken wollte, und dies nur der Vorwand war. Denn bis zum Neukonzept wurde auch ein Teil der ABC-Züge und der Fernmeldezüge durch das THW betrieben.
Die ABC-Züge des THW wurden allesamt aufgelöst und an die Feuerwehren abgegeben. Die Kraftfahrzeuge und die Geräteausstattung wurde hier den einzelnen Feuerwehren überlassen. Aus dem alten ABC-Zug wurde bei der Feuerwehr dann der Löschzug-Gefahrgut. Die Fernmeldezüge wurden auf verschiedene Hilfsorganisationen verteilt, wie z.B. Malteser, Johanniter Unfall Hilfe und das Deutsche Rote Kreuz, aber auch diverse Feuerwehren erhielten die Ausstattung der FM-Züge.
Das THW erhielt je Geschäftsführerbereich (GFB) eine Fachgruppe Führung / Kommunikation. Die Fachgruppe FüKom entstand zum Teil aus den alten Fernmeldezügen.
Die Fachgruppe FüKom kommt immer dann zum Einsatz wenn mehr als zwei Technische Züge sich im Einsatz befinden.

Die neuen Strukturen im Technischen Hilfswerk

Als Grundlage für das Neukonzept dienten dem BMI die Strukturen der einzelnen Bundesländer. Der Spezialisierungsvorteil des THW liegt in Bereichen, in denen die Behörden und Stellen des Bundes, der Länder, der Kommunen und die öffentlichen Unternehmen Schäden entweder

  • quantitativ
  • qualitativ oder
  • zeitgerecht

nicht beseitigen können. In solchen Fällen kann die nötige Fachkompetenz des THW zeitgerecht und dem Aufwand entsprechend eingesetzt werden. Das THW kann in der Regel im Katastrophenfall dann die Kräfte der alltäglichen Gefahrenabwehr ergänzen oder ablösen, wenn die Einheiten THW spezifische Aufgaben zu erledigen haben.

Interessant ist vor Allem der modulare Aufbau des THW.  Einheiten, die örtlich nicht vorhanden sind, können schnell aus anderen Ortsverbänden hinzu alarmiert werden.

Für etwas Unruhe sorgt derzeit das s.g. Pyramidenmodell. Es handelt sich dabei um eine Vorgabe der THW Leitung zur weiteren Spezialisierung und Reduzierung von Kräften auf Grundlage regionaler Anforderungen und örtlicher Helferverfügbarkeit.

 

Der THW-Ortsverband

Der Ortsverband ist die Keimzelle des THW als Helfer und Einsatzorganisation. Er nimmt auch die wichtigste Stufe des Gefahrenabwehr-Managements im THW ein. Aus diesem Grund wurde aus der Ortsverband-Führung der Ortsverband-Stab gebildet, der nun zusätzliche und höherwertige Aufgaben wahrnimmt. Dementsprechend wurde der Ortsverband-Stab personell verstärkt und umstrukturiert. Er besteht heute aus folgenden Personen:

  • Ortsbeauftragte(r)
  • Stellvertretende(r) Ortsbeauftragte(r)
  • OV-Ausbildungsbeauftragte(r), zugleich Fachberater/Verbindungsmann beim Stab KatS-Behörde, der TEL oder einer anderen Behörde
  • Verwaltungsbeauftragte(r)
  • Schirrmeister(in)
  • Beauftragte(r) für Öffentlichkeitsarbeit
  • Jugendbetreuer(in)
  • OV-Köchin/Koch
Das vom THW zu bewältigende Einsatzspektrum erfordert in jedem Ortsverband eine Mindestvorhaltung von einem Technischen Zug (TZ) mit drei Gruppen der unterschiedlichsten Ausstattung. Durch das Neukonzept unterscheidet man die Einheiten als:
  • Örtliche Einheiten mit mindestens einem Technischen Zug
  • Überörtliche Facheinheiten für die technische Schwerpunktbildung, bei Bekämpfung von Wassergefahren- und Schäden, zur Ortung, Räumung sowie zur Elektroversorgung. Hierzu gehören auch die THW Einheiten Führung, Kommunikation und Logistik.
  • Überregionale Facheinheiten für Katastrophen größeren Ausmaßes und Auslandeinsätze sowie für besondere Schadensfälle im Rahmen der Sicherstellung der Wasserversorgung, der Ölschadensbekämpfung bzw. des Umweltschutzes und des Brückenbaus.
Für die Schnelleinsatzheiten Bergung im Ausland (SEEBA ) stehen sechs weitere Fachgruppen SEEBA zur Verfügung