Ortsverband Hürtgenwald

Technischer Zug

Ein TZ setzt sich zusammen aus dem Zugtrupp, zwei Bergungsgruppen und einer Fachgruppe. Der Ortsverband Hürtgenwald verfügt seit der Umsetzung des THW-Neukonzepts im Jahr 1995 über einen TZ mit 1. und 2. Bergung sowie der Fachgruppe Wassergefahren. Im Jahre 1998 wurde die Ausstattung durch das Abstützsystem Holz (ASH) ergänzt. Außerdem wurde die Einsatzfähigkeit für alltägliche Anforderungen auf örtlicher und überörtlicher Ebene im Modul der ÖGA (örtliche Gefahrenabwehr) unter dem Schlagwort "Unwetter" zusammengeführt.

Bei unterschiedlichen Schadenslagen kommt der THW-Ortsverband mit modernster technischer Ausstattung zum Einsatz. Das vom THW zu bewältigende Einsatzspektrum erfordert in jedem Ortsverband eine Mindestvorhaltung von einem Technischen Zug (TZ) mit drei Gruppen der unterschiedlichsten Ausstattung. Durch das Neukonzept unterscheidet man die Einheiten als:

  • Örtliche Einheiten mit mindestens einem Technischen Zug
  • Überörtliche Facheinheiten für die technische Schwerpunktbildung, bei Bekämpfung von Wassergefahren- und Schäden, zur Ortung, Räumung sowie zur Elektroversorgung. Hierzu gehören auch die THW Einheiten Führung, Kommunikation und Logistik.
  • Überregionale Facheinheiten für Katastrophen größeren Ausmaßes und Auslandeinsätze sowie für besondere Schadensfälle im Rahmen der Sicherstellung der Wasserversorgung, der Ölschadensbekämpfung bzw. des Umweltschutzes und des Brückenbaus.
  • Für die Schnelleinsatzheiten Bergung im Ausland (SEEBA ) stehen sechs weitere Fachgruppen SEEBA zur Verfügung.

Eine besondere Stärke des THW ist der modulare Aufbau. Im Einsatzfall alarmiert der örtlich zuständige OV die Komponenten aus anderen Einheiten nach, die er selber nicht vorhält, die aber für den Einsatzerfolg notwendig sind. Dadurch bekommt der Anforderer immer die Komponente die erforderlich ist, und keine "Blaue Flut".